<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gehirn Archives - Syngap Elternhilfe e.V.</title>
	<atom:link href="https://syngap.de/tag/gehirn/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://syngap.de/tag/gehirn/</link>
	<description>Gemeinsam sind wir stark!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 May 2026 14:32:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://syngap.de/wp-content/uploads/2025/04/cropped-Favicon-Gappy-32x32.webp</url>
	<title>Gehirn Archives - Syngap Elternhilfe e.V.</title>
	<link>https://syngap.de/tag/gehirn/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Neue Erkenntnisse aus der SYNGAP1-Forschung: Mehr als nur Anfälle zählen</title>
		<link>https://syngap.de/mehr-als-nur-anfaelle-zaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[verena_schmeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 19:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Forschungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Anfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Epilepsie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenregister]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://syngap.de/?p=804926</guid>

					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://syngap.de/mehr-als-nur-anfaelle-zaehlen/">Neue Erkenntnisse aus der SYNGAP1-Forschung: Mehr als nur Anfälle zählen</a> appeared first on <a href="https://syngap.de">Syngap Elternhilfe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0 et_pb_gutters2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Neues aus der SYNGAP1 Forschung:</h1>
<h1>Mehr als nur Anfälle zählen</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Aktuelle Auswertungen aus dem PATRE-Register liefern wichtige neue Einblicke in die komplexe Ausprägung von SYNGAP1-assoziierten Entwicklungsstörungen (DEE).</p>
<p><strong>🧠 Autismus-Schweregrad ist nicht von Anfallshäufigkeit abhängig</strong></p>
<p>Lange wurde angenommen, dass die Häufigkeit epileptischer Anfälle ein zentraler Treiber für den Schweregrad der neurologischen Symptome ist.<br />Die neuen Daten zeigen jedoch ein anderes Bild:</p>
<p>👉 Der von Angehörigen berichtete Schweregrad autistischer Verhaltensweisen steht <strong>in keinem Zusammenhang mit der maximalen Anfallshäufigkeit</strong>.</p>
<p>Das bedeutet:<br />Die neuroentwicklungsbedingte Belastung bei SYNGAP1 geht weit über das bloße „Zählen von Anfällen“ hinaus. Diese Erkenntnis stellt einen wichtigen Perspektivwechsel in der Forschung dar.</p>
<hr data-start="1714" data-end="1717" />
<p data-start="1719" data-end="1759">⭐ <strong data-start="1724" data-end="1757">Warum ist die Studie wichtig?</strong></p>
<p><strong>⚠️ Atypische Absencen als möglicher klinischer Marker</strong></p>
<p>Besonders relevant ist eine weitere Beobachtung:</p>
<p>👉 <strong>Das Auftreten (nicht die Häufigkeit) atypischer Absencen</strong> steht in einem signifikanten Zusammenhang mit stärker ausgeprägten autistischen Verhaltensweisen.</p>
<p>Damit könnten atypische Absencen künftig als eine Art <strong>klinisches Warnsignal („Red Flag“)</strong><br />für eine stärkere neuroentwicklungsbedingte Beeinträchtigung dienen.</p>
<p><strong>🤝 Forschung dank der Community</strong></p>
<p>Diese Ergebnisse wären ohne die Unterstützung der internationalen SYNGAP1-Community nicht möglich gewesen.</p>
<p>Ein besonderer Dank gilt:</p>
<ul>
<li>allen teilnehmenden Familien und Patient:innen</li>
<li>den internationalen Patientenorganisationen und den Mitgliedern des EURAS Patientrats</li>
<li>sowie den Klinikern aus dem Team PATRE und den Partnern des EURAS Project</li>
</ul>
<p>Durch die Teilnahme am PATRE-Register und das Teilen von Erfahrungen aus dem Alltag wird diese Forschung überhaupt erst möglich.</p>
<ul data-start="1760" data-end="2165"></ul>
<p>Dies ist eine durch KI erstellte vereinfachte Zusammenfassung.</p>
<p>Original Artikel (erschienen als Preprint) mit dem Titel: <strong>Beyond Seizure Burden: Seizure Semiology, but not Frequency, is Associated with Caregiver-Reported Autistic Behaviors in SYNGAP1-DEE</strong> von L. Kiwull, V. Schmeder, M. Zenker, M. Mengual Hinojosa, J.R. Perkins, J. Ranea, G. Kluger, T. Hartlieb, M. Pringsheim, C. von Stülpnagel, D. Weghuber, K. Eschermann, 2026, medrxiv.org Preprint Server <span>DOI: 10.64898/2026.04.19.26351217</span><span> April 2026.</span></p>
<p><strong>🔬 Zum vollständigen Preprint: </strong>&gt;&gt; <a href="https://www.medrxiv.org/content/10.64898/2026.04.19.26351217v1" target="_blank" rel="noopener"><strong>Original Artikel ansehen</strong></a><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>The post <a href="https://syngap.de/mehr-als-nur-anfaelle-zaehlen/">Neue Erkenntnisse aus der SYNGAP1-Forschung: Mehr als nur Anfälle zählen</a> appeared first on <a href="https://syngap.de">Syngap Elternhilfe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum unser Gehirn langsam wachsen muss &#8211; und die Rolle von SYNGAP1</title>
		<link>https://syngap.de/syngap1-rolle-gehirnwachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[verena_schmeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 22:24:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.syngap.de/?p=804286</guid>

					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://syngap.de/syngap1-rolle-gehirnwachstum/">Warum unser Gehirn langsam wachsen muss &#8211; und die Rolle von SYNGAP1</a> appeared first on <a href="https://syngap.de">Syngap Elternhilfe e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1 et_pb_gutters2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Neues aus der SYNGAP1 Forschung: Warum das menschliche Gehirn sich so langsam entwickelt – und was das mit <strong data-start="265" data-end="318">Intelligenz und Entwicklungsstörungen wie SYNGAP1</strong> zu tun hat.</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Forschung einfach erklärt dank KI</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>🧠 Worum geht es in der Studie?</strong></p>
<p>Unser menschliches Gehirn – besonders die Großhirnrinde – entwickelt sich <strong>extrem langsam</strong> im Vergleich zu Mäusen oder sogar Affen.<br />Dieses „Langsam-Reifen“ nennt man <strong>Neoteny</strong> und ist wichtig für:</p>
<ul>
<li>lange Lernphasen</li>
<li>hohe Plastizität (Lernen, Anpassungsfähigkeit)</li>
<li>komplexe Denkleistungen</li>
</ul>
<p>Die Studie untersucht <strong>warum</strong> das bei Menschen so ist.</p>
<p><strong>🔑 Die drei wichtigsten Erkenntnisse kurz erklärt</strong></p>
<ol>
<li><strong> Zwei menschenspezifische Gene (SRGAP2B &amp; SRGAP2C) bremsen die Gehirnentwicklung – und das ist gut so.</strong></li>
</ol>
<p>Diese Gene gibt es <strong>nur beim Menschen</strong>, nicht bei Tieren.</p>
<p>Sie sorgen dafür, dass die Verbindungen zwischen Nervenzellen (<strong>Synapsen</strong>) <strong>langsam</strong> reifen.<br />Ohne diese Bremse würden Synapsen <strong>viel zu früh</strong> entstehen und reifen – wie bei einem schnell entwickelnden Tiergehirn.</p>
<ol start="2">
<li><strong> SRGAP2B/C wirken über das SYNGAP1-Protein – ein zentrales Gen bei geistiger Behinderung und Autismus.</strong></li>
</ol>
<p>SRGAP2B/C steuern, wie viel <strong>SYNGAP1</strong> an Synapsen vorhanden ist.</p>
<ul>
<li><strong>Mehr SYNGAP1 → Synapsen reifen langsamer.</strong></li>
<li><strong>Weniger SYNGAP1 → Synapsen reifen schneller (zu schnell).</strong></li>
</ul>
<p>SYNGAP1 ist also eine Art <strong>Geschwindigkeitsregler</strong>.</p>
<p>Das bedeutet:</p>
<p>➡️ <strong>SRGAP2B/C erhöhen SYNGAP1 und bremsen so die Synapsenentwicklung → typisch menschliche Langsamkeit.</strong></p>
<ol start="3">
<li><strong> SRGAP2A (das „Ursprungsgen“) und SYNGAP1 beeinflussen sich gegenseitig – wie ein Tauziehen.</strong></li>
</ol>
<p>Es gibt in uns drei Versionen des Gens:</p>
<ul>
<li><strong>SRGAP2A</strong> → fördert schnelle Synapsenreifung</li>
<li><strong>SRGAP2B/C</strong> → bremsen SRGAP2A aus</li>
<li><strong>SYNGAP1</strong> → bremst Synapsenreifung</li>
</ul>
<p>Die Forscher zeigen:</p>
<p>➡️ <strong>SRGAP2A und SYNGAP1 hemmen sich gegenseitig.</strong></p>
<p>Wenn eines stärker ist, verändert es die Reifegeschwindigkeit der Synapsen.</p>
<p>Das Tempo der Gehirnentwicklung hängt also davon ab, <strong>wer dieses Tauziehen gewinnt</strong>.</p>
<p><strong>🧬 Warum ist das für SYNGAP1-Kinder wichtig?</strong></p>
<p>Die Studie bestätigt:</p>
<ul>
<li>Bei <strong>SYNGAP1-Haploinsuffizienz</strong> (also wenn nur eine Kopie funktioniert) reifen Synapsen <strong>zu schnell</strong>.</li>
<li>Das passt exakt zu dem, was man bereits weiß: frühe Übererregung, schnelle Reifung, gestörte Netzwerke → Entwicklungsverzögerungen, Epilepsie etc.</li>
</ul>
<p>Die NEUE Erkenntnis:</p>
<p>➡️ <strong>Wie schlimm die SYNGAP1-Störung ist, hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie gut die menschenspezifischen SRGAP2B/C-Bremsen funktionieren.</strong></p>
<p>Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Menschen haben eine eingebaute zusätzliche Regulation, die Tiere nicht haben.</li>
<li>Das erklärt, warum Tiermodelle nicht alles abbilden.</li>
<li>Es öffnet Türen für neue therapeutische Strategien, die das Verhältnis von SYNGAP1 und SRGAP2 beeinflussen könnten.</li>
</ul>
<p><strong>🧪 Was haben die Forscher praktisch gemacht?</strong></p>
<ul>
<li>Sie haben menschliche Stammzell-Neuronen in <strong>Mausgehirne transplantiert</strong>, um echtes menschliches Wachstum zu beobachten.</li>
<li>Dann haben sie gezielt Gene abgeschaltet (Knockdown) und beobachtet, wie schnell Synapsen wachsen.</li>
<li>Sie haben auch gezeigt, dass dieser Mechanismus <strong>evolutionär alt</strong> ist – aber beim Menschen zusätzlich durch SRGAP2B/C modifiziert.</li>
</ul>
<p><strong>📌 Die Kernaussage in einem Satz</strong></p>
<p><strong>Die Studie zeigt, dass das langsame Reifen menschlicher Gehirnzellen durch ein empfindliches Gleichgewicht zwischen SRGAP2-Genen und SYNGAP1 entsteht – und dass Störungen dieses Gleichgewichts (wie bei SYNGAP1-Mutationen) die Gehirnentwicklung stark beschleunigen und damit neurologische Probleme verursachen.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Dies ist eine durch KI erstellte vereinfachte Zusammenfassung.</p>
<p>Original Artikel mit dem Titel: <strong>Synaptic neoteny of human cortical neurons requires </strong><strong>species-specific balancing of SRGAP2-SYNGAP1 cross-inhibition</strong> von <strong></strong>Libe´-Philippot et al., 2024, Neuron 112, 3602–3617, November 6, 2024 ª 2024 The Author(s). Veröffentlicht durch Elsevier Inc. &gt;&gt; <a href="https://doi.org/10.1016/j.neuron.2024.08.021" target="_blank" rel="noopener"><strong>Original Artikel ansehen</strong></a><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>The post <a href="https://syngap.de/syngap1-rolle-gehirnwachstum/">Warum unser Gehirn langsam wachsen muss &#8211; und die Rolle von SYNGAP1</a> appeared first on <a href="https://syngap.de">Syngap Elternhilfe e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
