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	<title>SYNGAP1 Archives - Syngap Elternhilfe e.V.</title>
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	<title>SYNGAP1 Archives - Syngap Elternhilfe e.V.</title>
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	<item>
		<title>Neue Erkenntnisse aus der SYNGAP1-Forschung: Mehr als nur Anfälle zählen</title>
		<link>https://syngap.de/mehr-als-nur-anfaelle-zaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[verena_schmeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 19:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Forschungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Anfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Epilepsie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenregister]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Neues aus der SYNGAP1 Forschung:</h1>
<h1>Mehr als nur Anfälle zählen</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Aktuelle Auswertungen aus dem PATRE-Register liefern wichtige neue Einblicke in die komplexe Ausprägung von SYNGAP1-assoziierten Entwicklungsstörungen (DEE).</p>
<p><strong>🧠 Autismus-Schweregrad ist nicht von Anfallshäufigkeit abhängig</strong></p>
<p>Lange wurde angenommen, dass die Häufigkeit epileptischer Anfälle ein zentraler Treiber für den Schweregrad der neurologischen Symptome ist.<br />Die neuen Daten zeigen jedoch ein anderes Bild:</p>
<p>👉 Der von Angehörigen berichtete Schweregrad autistischer Verhaltensweisen steht <strong>in keinem Zusammenhang mit der maximalen Anfallshäufigkeit</strong>.</p>
<p>Das bedeutet:<br />Die neuroentwicklungsbedingte Belastung bei SYNGAP1 geht weit über das bloße „Zählen von Anfällen“ hinaus. Diese Erkenntnis stellt einen wichtigen Perspektivwechsel in der Forschung dar.</p>
<hr data-start="1714" data-end="1717" />
<p data-start="1719" data-end="1759">⭐ <strong data-start="1724" data-end="1757">Warum ist die Studie wichtig?</strong></p>
<p><strong>⚠️ Atypische Absencen als möglicher klinischer Marker</strong></p>
<p>Besonders relevant ist eine weitere Beobachtung:</p>
<p>👉 <strong>Das Auftreten (nicht die Häufigkeit) atypischer Absencen</strong> steht in einem signifikanten Zusammenhang mit stärker ausgeprägten autistischen Verhaltensweisen.</p>
<p>Damit könnten atypische Absencen künftig als eine Art <strong>klinisches Warnsignal („Red Flag“)</strong><br />für eine stärkere neuroentwicklungsbedingte Beeinträchtigung dienen.</p>
<p><strong>🤝 Forschung dank der Community</strong></p>
<p>Diese Ergebnisse wären ohne die Unterstützung der internationalen SYNGAP1-Community nicht möglich gewesen.</p>
<p>Ein besonderer Dank gilt:</p>
<ul>
<li>allen teilnehmenden Familien und Patient:innen</li>
<li>den internationalen Patientenorganisationen und den Mitgliedern des EURAS Patientrats</li>
<li>sowie den Klinikern aus dem Team PATRE und den Partnern des EURAS Project</li>
</ul>
<p>Durch die Teilnahme am PATRE-Register und das Teilen von Erfahrungen aus dem Alltag wird diese Forschung überhaupt erst möglich.</p>
<ul data-start="1760" data-end="2165"></ul>
<p>Dies ist eine durch KI erstellte vereinfachte Zusammenfassung.</p>
<p>Original Artikel (erschienen als Preprint) mit dem Titel: <strong>Beyond Seizure Burden: Seizure Semiology, but not Frequency, is Associated with Caregiver-Reported Autistic Behaviors in SYNGAP1-DEE</strong> von L. Kiwull, V. Schmeder, M. Zenker, M. Mengual Hinojosa, J.R. Perkins, J. Ranea, G. Kluger, T. Hartlieb, M. Pringsheim, C. von Stülpnagel, D. Weghuber, K. Eschermann, 2026, medrxiv.org Preprint Server <span>DOI: 10.64898/2026.04.19.26351217</span><span> April 2026.</span></p>
<p><strong>🔬 Zum vollständigen Preprint: </strong>&gt;&gt; <a href="https://www.medrxiv.org/content/10.64898/2026.04.19.26351217v1" target="_blank" rel="noopener"><strong>Original Artikel ansehen</strong></a><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Medizinstudentin gestaltet Poster zum SYNGAP1-Syndrom im innovativen Pilotkurs</title>
		<link>https://syngap.de/medizinstudentin-gestaltet-poster-zum-syngap1-syndrom-im-innovativen-pilotkurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nikola Milikic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 19:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigene Forschungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Symptome]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Medizinstudentin gestaltet Poster zum SYNGAP1-Syndrom im innovativen Pilotkurs</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Rahmen eines neuartigen Lehrformats an der Goethe-Universität Frankfurt hat die Medizinstudentin Yixiao Grace Cao ein informatives Poster zum SYNGAP1-Syndrom erstellt. Das Projekt entstand im dritten Semester innerhalb des Wahlfachs „Interdisziplinäre Medizin“, das sich gezielt mit seltenen Erkrankungen aus fachübergreifender Perspektive auseinandersetzt.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist, dass es sich bei diesem Kurs um ein Pilotprojekt handelt – den ersten seiner Art an der Universität. Ziel des Formats ist es, angehende Medizinerinnen und Mediziner frühzeitig für die Komplexität seltener Erkrankungen zu sensibilisieren und interdisziplinäres Denken zu fördern.</p>
<p>Das von Yixiao Grace Cao gestaltete Poster bietet einen umfassenden Überblick über das SYNGAP1-Syndrom. Es beleuchtet unter anderem die genetischen Grundlagen, typische klinische Merkmale sowie diagnostische und therapeutische Ansätze. Dabei wird deutlich, wie vielfältig das Erscheinungsbild der Erkrankung ist und wie wichtig eine individuell angepasste, symptomorientierte Versorgung für die Betroffenen ist.</p>
<p>Neben der medizinischen Einordnung greift das Poster auch aktuelle Entwicklungen in der Forschung sowie Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit auf. Als Beispiel wird die AAV-basierte Gentherapie genannt, die in präklinischen Modellen vielversprechende Ergebnisse zeigt. Gleichzeitig steht dieser Ansatz stellvertretend für eine ganze Reihe innovativer Forschungsrichtungen: Dazu gehören unter anderem Strategien zur gezielten Erhöhung der SYNGAP1-Expression, die Entwicklung von RNA-basierten Therapien, Ansätze zur Modulation synaptischer Signalwege sowie die Weiterentwicklung krankheitsrelevanter Zell- und Tiermodelle.</p>
<p>Diese Forschungsansätze befinden sich überwiegend noch im experimentellen Stadium, zeigen jedoch eindrücklich, wie dynamisch sich das Feld entwickelt und wie groß das internationale wissenschaftliche Interesse an SYNGAP1 ist. Parallel dazu tragen Initiativen aus der Patienten- und Angehörigen-Community wesentlich dazu bei, Aufmerksamkeit zu schaffen, Forschung zu fördern und Netzwerke aufzubauen.</p>
<p>Wir freuen uns sehr über dieses Engagement und die Sichtbarkeit, die das Thema SYNGAP1 durch solche Projekte erhält. Gerade interdisziplinäre Ansätze und die Einbindung junger Medizinerinnen und Mediziner sind ein wichtiger Schritt, um die Versorgung und das Verständnis seltener Erkrankungen nachhaltig zu verbessern.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwanghafte Atem-Stereotypien bei SYNGAP1</title>
		<link>https://syngap.de/zwanghafte-atem-stereotypien_syngap1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[verena_schmeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 10:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Anfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Epilepsie]]></category>
		<category><![CDATA[neues Symptom]]></category>
		<category><![CDATA[Stereotypien]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Neues aus der SYNGAP1 Forschung: <span>Zwanghafte Atem-Stereotypien bei einem Patienten mit SYNGAP1-Mutation</span></h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Forschung einfach erklärt dank KI</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>🧩 Worum geht es in der Studie?</strong></p>
<p data-start="224" data-end="434">In der Veröffentlichung wird ein <strong data-start="257" data-end="305">19-jähriger junger Mann mit SYNGAP1-Mutation</strong> beschrieben. Bei ihm trat ein <strong data-start="336" data-end="369">ungewöhnliches Atem-Verhalten</strong> auf, das man bisher kaum mit SYNGAP1 in Verbindung gebracht hat.</p>
<p data-start="436" data-end="480"><strong>🫁Was hat der junge Mann gemacht?</strong></p>
<p data-start="481" data-end="695">Er hat sich <strong data-start="493" data-end="583">immer wieder ganz bewusst die Luft angehalten und starken Druck im Brustkorb aufgebaut</strong>.<br data-start="584" data-end="587" />So etwas nennt man „Stereotypie“ – das bedeutet: <strong data-start="636" data-end="694">eine sich ständig wiederholende Bewegung oder Handlung</strong>.</p>
<p data-start="697" data-end="823">Durch dieses starke Pressen kam es dazu, dass <strong data-start="743" data-end="805">kurzzeitig weniger Blut und Sauerstoff ins Gehirn gelangte</strong>.<br data-start="806" data-end="809" />Das führte zu:</p>
<ul data-start="824" data-end="972">
<li data-start="824" data-end="861">
<p data-start="826" data-end="861"><strong data-start="826" data-end="858">kurzen Bewusstseinsverlusten</strong>,</p>
</li>
<li data-start="862" data-end="972">
<p data-start="864" data-end="972">manchmal <strong data-start="873" data-end="892">Muskelzuckungen</strong>, die wie ein Anfall aussehen können, aber <strong data-start="935" data-end="966">keine epileptischen Anfälle</strong> sind.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="974" data-end="1019">🧠 <strong data-start="981" data-end="1017">Wie erkennt man den Unterschied?</strong></p>
<p data-start="1020" data-end="1235">Die Ärzte konnten im Gehirnstrombild (EEG) sehen, dass <strong data-start="1075" data-end="1114">kein typischer epileptischer Anfall</strong> vorlag.<br data-start="1122" data-end="1125" />Die Symptome kamen durch den <strong data-start="1154" data-end="1211">starken Druck und die kurze Sauerstoffunterversorgung</strong>, nicht durch Epilepsie.</p>
<p data-start="1237" data-end="1267">💊 <strong data-start="1244" data-end="1265">Was hat geholfen?</strong></p>
<p data-start="1268" data-end="1432">Der Patient bekam ein Medikament namens <strong data-start="1308" data-end="1329">Fenfluramin (FFA)</strong>.<br data-start="1330" data-end="1333" />Es ist eigentlich für schwere Epilepsieformen zugelassen – hier wurde es <strong data-start="1406" data-end="1420">probeweise</strong> eingesetzt.</p>
<p data-start="1434" data-end="1463">Die ersten Ergebnisse waren positiv:</p>
<ul data-start="1464" data-end="1614">
<li data-start="1464" data-end="1517">
<p data-start="1466" data-end="1517">Die Episoden traten <strong data-start="1486" data-end="1510">nur noch halb so oft</strong> auf.</p>
</li>
<li data-start="1518" data-end="1551">
<p data-start="1520" data-end="1551">Sie dauerten <strong data-start="1533" data-end="1548">viel kürzer</strong>.</p>
</li>
<li data-start="1552" data-end="1614">
<p data-start="1554" data-end="1614">Der junge Mann war <strong data-start="1573" data-end="1613">wacher, aufmerksamer und lernfähiger</strong>.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="1616" data-end="1712">Bei einer zu hohen Dosis wurde er unruhig, aber nach Anpassung der Menge ging es ihm wieder gut.</p>
<hr data-start="1714" data-end="1717" />
<p data-start="1719" data-end="1759">⭐ <strong data-start="1724" data-end="1757">Warum ist die Studie wichtig?</strong></p>
<ul data-start="1760" data-end="2165">
<li data-start="1760" data-end="1952">
<p data-start="1762" data-end="1952">Sie zeigt ein <strong data-start="1776" data-end="1803">neues mögliches Symptom</strong> bei SYNGAP1, das viele Eltern vielleicht noch nie gehört haben: <strong data-start="1868" data-end="1903">bewusstes Pressen/Atem-Anhalten</strong>, das wie ein Anfall aussieht, aber keiner ist.</p>
</li>
<li data-start="1953" data-end="2037">
<p data-start="1955" data-end="2037">Sie hilft Ärzten, diese Symptome <strong data-start="1988" data-end="2034">besser zu erkennen und richtig einzuordnen</strong>.</p>
</li>
<li data-start="2038" data-end="2165">
<p data-start="2040" data-end="2165">Sie gibt Hinweise, dass bestimmte Medikamente <strong data-start="2086" data-end="2100">vielleicht</strong> helfen können – auch wenn das noch weiter erforscht werden muss.</p>
</li>
</ul>
<p>Dies ist eine durch KI erstellte vereinfachte Zusammenfassung.</p>
<p>Original Artikel mit dem Titel: <strong>Compulsive Respiratory Stereotypies in a Patient with SYNGAP1 Mutation</strong> von Till Hartlieb, Celina von Stülpnagel, Kirsten Eschermann, Lorenz Kiwull, Daniel Weghuber, Gerhard Kluger, Milka Pringsheim, 2025, Neuropediatrics <span>DOI: 10.1055/a-2749-5951</span>, <span>26. November 2025.</span> Veröffentlicht durch Thieme. &gt;&gt; <a href="https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2749-5951" target="_blank" rel="noopener"><strong>Original Artikel ansehen</strong></a><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>The post <a href="https://syngap.de/zwanghafte-atem-stereotypien_syngap1/">Zwanghafte Atem-Stereotypien bei SYNGAP1</a> appeared first on <a href="https://syngap.de">Syngap Elternhilfe e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum unser Gehirn langsam wachsen muss &#8211; und die Rolle von SYNGAP1</title>
		<link>https://syngap.de/syngap1-rolle-gehirnwachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[verena_schmeder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 22:24:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.syngap.de/?p=804286</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Neues aus der SYNGAP1 Forschung: Warum das menschliche Gehirn sich so langsam entwickelt – und was das mit <strong data-start="265" data-end="318">Intelligenz und Entwicklungsstörungen wie SYNGAP1</strong> zu tun hat.</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Forschung einfach erklärt dank KI</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>🧠 Worum geht es in der Studie?</strong></p>
<p>Unser menschliches Gehirn – besonders die Großhirnrinde – entwickelt sich <strong>extrem langsam</strong> im Vergleich zu Mäusen oder sogar Affen.<br />Dieses „Langsam-Reifen“ nennt man <strong>Neoteny</strong> und ist wichtig für:</p>
<ul>
<li>lange Lernphasen</li>
<li>hohe Plastizität (Lernen, Anpassungsfähigkeit)</li>
<li>komplexe Denkleistungen</li>
</ul>
<p>Die Studie untersucht <strong>warum</strong> das bei Menschen so ist.</p>
<p><strong>🔑 Die drei wichtigsten Erkenntnisse kurz erklärt</strong></p>
<ol>
<li><strong> Zwei menschenspezifische Gene (SRGAP2B &amp; SRGAP2C) bremsen die Gehirnentwicklung – und das ist gut so.</strong></li>
</ol>
<p>Diese Gene gibt es <strong>nur beim Menschen</strong>, nicht bei Tieren.</p>
<p>Sie sorgen dafür, dass die Verbindungen zwischen Nervenzellen (<strong>Synapsen</strong>) <strong>langsam</strong> reifen.<br />Ohne diese Bremse würden Synapsen <strong>viel zu früh</strong> entstehen und reifen – wie bei einem schnell entwickelnden Tiergehirn.</p>
<ol start="2">
<li><strong> SRGAP2B/C wirken über das SYNGAP1-Protein – ein zentrales Gen bei geistiger Behinderung und Autismus.</strong></li>
</ol>
<p>SRGAP2B/C steuern, wie viel <strong>SYNGAP1</strong> an Synapsen vorhanden ist.</p>
<ul>
<li><strong>Mehr SYNGAP1 → Synapsen reifen langsamer.</strong></li>
<li><strong>Weniger SYNGAP1 → Synapsen reifen schneller (zu schnell).</strong></li>
</ul>
<p>SYNGAP1 ist also eine Art <strong>Geschwindigkeitsregler</strong>.</p>
<p>Das bedeutet:</p>
<p>➡️ <strong>SRGAP2B/C erhöhen SYNGAP1 und bremsen so die Synapsenentwicklung → typisch menschliche Langsamkeit.</strong></p>
<ol start="3">
<li><strong> SRGAP2A (das „Ursprungsgen“) und SYNGAP1 beeinflussen sich gegenseitig – wie ein Tauziehen.</strong></li>
</ol>
<p>Es gibt in uns drei Versionen des Gens:</p>
<ul>
<li><strong>SRGAP2A</strong> → fördert schnelle Synapsenreifung</li>
<li><strong>SRGAP2B/C</strong> → bremsen SRGAP2A aus</li>
<li><strong>SYNGAP1</strong> → bremst Synapsenreifung</li>
</ul>
<p>Die Forscher zeigen:</p>
<p>➡️ <strong>SRGAP2A und SYNGAP1 hemmen sich gegenseitig.</strong></p>
<p>Wenn eines stärker ist, verändert es die Reifegeschwindigkeit der Synapsen.</p>
<p>Das Tempo der Gehirnentwicklung hängt also davon ab, <strong>wer dieses Tauziehen gewinnt</strong>.</p>
<p><strong>🧬 Warum ist das für SYNGAP1-Kinder wichtig?</strong></p>
<p>Die Studie bestätigt:</p>
<ul>
<li>Bei <strong>SYNGAP1-Haploinsuffizienz</strong> (also wenn nur eine Kopie funktioniert) reifen Synapsen <strong>zu schnell</strong>.</li>
<li>Das passt exakt zu dem, was man bereits weiß: frühe Übererregung, schnelle Reifung, gestörte Netzwerke → Entwicklungsverzögerungen, Epilepsie etc.</li>
</ul>
<p>Die NEUE Erkenntnis:</p>
<p>➡️ <strong>Wie schlimm die SYNGAP1-Störung ist, hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie gut die menschenspezifischen SRGAP2B/C-Bremsen funktionieren.</strong></p>
<p>Das bedeutet:</p>
<ul>
<li>Menschen haben eine eingebaute zusätzliche Regulation, die Tiere nicht haben.</li>
<li>Das erklärt, warum Tiermodelle nicht alles abbilden.</li>
<li>Es öffnet Türen für neue therapeutische Strategien, die das Verhältnis von SYNGAP1 und SRGAP2 beeinflussen könnten.</li>
</ul>
<p><strong>🧪 Was haben die Forscher praktisch gemacht?</strong></p>
<ul>
<li>Sie haben menschliche Stammzell-Neuronen in <strong>Mausgehirne transplantiert</strong>, um echtes menschliches Wachstum zu beobachten.</li>
<li>Dann haben sie gezielt Gene abgeschaltet (Knockdown) und beobachtet, wie schnell Synapsen wachsen.</li>
<li>Sie haben auch gezeigt, dass dieser Mechanismus <strong>evolutionär alt</strong> ist – aber beim Menschen zusätzlich durch SRGAP2B/C modifiziert.</li>
</ul>
<p><strong>📌 Die Kernaussage in einem Satz</strong></p>
<p><strong>Die Studie zeigt, dass das langsame Reifen menschlicher Gehirnzellen durch ein empfindliches Gleichgewicht zwischen SRGAP2-Genen und SYNGAP1 entsteht – und dass Störungen dieses Gleichgewichts (wie bei SYNGAP1-Mutationen) die Gehirnentwicklung stark beschleunigen und damit neurologische Probleme verursachen.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Dies ist eine durch KI erstellte vereinfachte Zusammenfassung.</p>
<p>Original Artikel mit dem Titel: <strong>Synaptic neoteny of human cortical neurons requires </strong><strong>species-specific balancing of SRGAP2-SYNGAP1 cross-inhibition</strong> von <strong></strong>Libe´-Philippot et al., 2024, Neuron 112, 3602–3617, November 6, 2024 ª 2024 The Author(s). Veröffentlicht durch Elsevier Inc. &gt;&gt; <a href="https://doi.org/10.1016/j.neuron.2024.08.021" target="_blank" rel="noopener"><strong>Original Artikel ansehen</strong></a><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p></div>
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		<title>Start unseres Forschungsprojekts im EURAS Konsortium vom 01.06.23 bis 31.05.27</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 10:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Forschungsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[EURAS]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[RASopathien]]></category>
		<category><![CDATA[SYNGAP1]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Start unseres Forschungsprojekts im EURAS Konsortium</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Beginn: 01. Juni 2023 – Ende: 31. Mai 2027</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir haben es geschafft und schon bald geht es los! Gemeinsam mit einem Verbund aus 15 Partnern werden wir 4 Jahre lang an der Erforschung von SYNGAP1 und 3 weiteren Erkrankungen arbeiten.</p>
<p>Ein wichtiger Teil davon wird ein Patientenregister sein, das Daten von Patienten mit SYNGAP1, Costello Syndrom, CFC Syndrom und Noonan Syndrom sammeln wird. Mit diesen Daten werden die Kliniker und Forscher arbeiten, um die Erkrankungen besser zu verstehen und neue Therapien zu finden.</p>
<p>Auch die aktive Beteiligung der europäischen Patientenorganisationen wird eine große Bedeutung haben. Sie werden gemeinsam mit uns im Patientenrat des Konsortiums zum Erfolg des Projekts beitragen.</p></div>
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